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ELEKTROLOKOMOTIVEN

Die Lokomotive 111Ed verfügt über einen modernen Antrieb mit 2 Wechselrichtern, die mit Flüssigkeit gekühlt werden und 4 Invertern je ein Fahrmotor. Sie ist mit einer elektrodynamische Elektrodynamische Bremse mit Energierückspeisung und Widerstandbremse ausgestattet. Die Übertragung der Zugkraft aus den Drehgestellen erfolgt auf den Kasten mittels schrägen Zugstange.

Die Lokomotive ist ausgestattet mit zwei gleichwerten, klimatisierten Führerkabinen die an beiden Enden angebracht sind. Zu jeder Lokführerraum führen zwei Außentüre und in den Maschinenraum eine innere „Anti-Panik-Tür”. Der Führertischwurde unter Anteilnahme der Lokführer und Instrukteure entwickelt. Die Borddiagnostik- und Service-Systeme erlauben die Analyse von sämtlichen Parametern, die besonders für die Sicherheit wichtig sind. Dies gewährt das Online-Diagnostik-System. Die Lokomotive wurde mit einem besonders wirksamen Antirutsch-System mit Steuerung in jeder Achse ausgestattet. Das lässt auf die Anhebungen fahren, was bisher für 4-Achsen-Lokomotiven nicht möglich war.

Der Aufbau wird aus dem Stahl mit erhöhter Beständigkeit ausgeführt. Die Seitenwände und ausbaubares Dach wurden aus leichten Legierungen ausgeführt. Die Konstruktion der Lokomotive erfüllt die Festigkeitsanforderungen gemäß der Norm EN 12663, und im Bereich der Kollisionssicherheit die Norm EN 15227 (in vier Kollisionsszenarien). Die angewendeten verformungsbaren Elemente lassen sich ausbauen und schnell bei eventuellen Störfällen austauschen. Die Sicherheit gewähren die erforderlichen Knautschzonen.

Das bei der Lokomotive eingesetzte System Marathon bildet eine Alternative für den Elektroantrieb. Das mit einem modernen Diesel-Motor angetriebene Generator erlaubt das Bewegen der Lokomotive auf den Strecken ohne Oberleitung. Dieser durch die Betreiber verwendete und ankerkannte Antrieb ist für die Rangieren eingesetzt und erlaubt die Führung eines Zuges mit Gesamtmasse von 3200 t auf einer Anhebung bis 7 Promille. Es ist auch in Notfällen (bei Stromausfall) behilflich, was es mehrmals bestätigt und den Zug zum Ziel geführt hat.

Die Bezeichnung der Lokomotive „Marathon” ist nicht zufällig, die maximale Leistung des Fahrzeugs erlaubt den problemlose Bedienung von Anschlussgleisen und Versetzen des Gesamtzuges auf den Strecken ohne Oberleitung bis auf 42 km.